Flora
und Fauna Im
ganzen Gebiet vorkommende Blumen
Alassio hat neben einem berühmten und vielbesuchten
Strand eine Hügellandschaft zu bieten, die nicht
oft betrachtet wird, aber die es durchaus wert
ist, von Touristen erkundet und kennen gelernt
zu werden.
Wenn auch einige Pflanzen auf ein bestimmtes
Gebiet begrenzt sind, so gibt es viele Spezies,
die sich an die Umgebung angepasst haben, um
zu überleben – auch dort, wo sich oftmals nur
ein faustgroßer Bereich mit Erde befindet, in
den sie ihre Wurzeln schlagen können.
Einige bescheiden in ihrem Aussehen, andere
wiederum in strahlenden Farben, tragen alle
zu der abwechslungsreichen und malerischen Dekoration
der Hügel und Abhänge bei, an den Ufern von
Flüssen und Straßen, im Unterholz, Wiesen und
Felsen.
Die Vielfalt an Blumen verdankt man zwei wichtigen
Faktoren: den günstigen klimatischen Bedingungen
und der Zusammensetzung der Erde. In der Tat
sind weite Flächen der Hügel mit tonhaltiger
Erde bedeckt, reich an Nahrungselementen, zusammengesetzt
aus kleinen Parzellen, die im Falle von regen
ermöglichen, das Wasser für lange Zeit zu speichern
und so die Pflanzen atmen zu lassen – auch während
langer Dürreperioden.
Beginnend an dem Pfad, auf dem Weg zum Campo
Sportivo, kommt man nach ca. 1 km an die Biegung
von Marcarino ( Region Serre ), erkennbar an
dem zahlreichen Anbau von Strohblumen: von diesem
Ort aus kann man das einzigartige Panorama des
Golfes von Alassio bewundern.
Nachdem man einen Mischwald, bestehend aus Eichen,
Pinien und Steineichen, Eschen und Kastanien,
durchquert hat, kommt man an der kleinen Kirche
des S. Bernardo an, die im Jahre 1877 von einem
Erdbeben zerstört wurde.
Region
Serre - San Bernardo: die flora
Die Flora der Hügel von Ponente ist ziemlich
abwechslungsreich und enthält typische Spezies
der mediterranen Vegetation; sie enthält auch
andere Charakteristiken der feuchten, nebligen
Gebiete des Unterholzes. Es erscheinen plötzlich
die weißlichen Stiele der Strohblumen, begierig
nach Sonne; diese Bewohner der trockenen und
felsigen Böden gedeihen bis zur Höhe der Biegung
zur nahegelegenen Laigueglia.
An den Ufern und auf den felsigen Steilhängen
des Kap wächst ein immergrüner Strauch mit einem
charakteristischen Duft, sowie Rosmarin, eine
Vielfalt an Blumen von klarem Azurblau und weiß.
In der nähe des Touristenkomplexes „ Puerta
del Sol“ findet man einen Streifen von weißen
Blumen
( Tordillium ), Doldengewächse, die sich durch
ihre auf zwei Umkreise verteilten Blütenblätter
auszeichnen. An den Rändern der Straße wächst
die Heilpflanze „borsa pastora nota“.
Die Biegung, die das Territorium von Alassio
von dem der Laigueglia abgrenzt, ist von einer
flauschigen, rosafarbenen Winde bedeckt, die
auch im Herbst noch blüht.
Überschreitet man die Plantagen der Strohblumen,
so eröffnet sich das Panorama des Golfes in
all seiner Schönheit, der Cistus Albidus zeigt
seine delikaten roten Korallen. Dann, jenseits
der Straße, wächst eine tiefes Unterholzes aus
Steineichen, Eschen, Eichen und Pinien.
Zu Füßen der Bäume: Violen, Ranunkeln, Margeriten,
Glockenblumen, sowie rote und violette Poligolen.
In dem weiten, terassenförmigen Gelände, das
sich indem Hinterland von Alassio befindet,
wachsen einige interessante Spezies von Orchideen.
Der nördliche Hang der Hügel ist reich an Thymian,
der in dem Gebiet ideale Wachstumsvoraussetzungen
hat, da er keine besonders sonnigen Plätze mag.
Flora
des monte pisciavino
Die Wiesen dieses Berges gleichen einem Mosaik,
zahlreiche Spezies von Pflanzen der Bergregion
mit der typischen Vegetation der Flora des Mittelmeeres.
Im Frühling entsteht ein beeindruckendes Geflecht,
dass den Naturliebhaber zur Betrachtung des
ungewöhnlichen Spektakels einlädt. Diese interessante
Mischung entfaltet sich an dem Teil des Hügels,
der vom Monte Castellaro bis zum Monte Tirasso
reicht.
Im Frühling und im Herbst kann man auf den Wiesen
Wiesenchampignons finden. Es finden sich auf
den Territorien viele Spezies von Ginster, die
am weitesten verbreitete Art in der Comune ist
die Ginster aus Spanien. Der Strauch ist sehr
widerstandsfähig, u.a. gegen Kälte und Trockenheit,
heimisch in unbestellten Gebieten, und kann
eine Höhe von bis zu zwei Metern erreichen.
Flora
des Sant’Anna ai Monti
Dieses Gebiet ist gekennzeichnet von einem intensiven
Grün der Myrten und von zahlreichen anderen
Spezies, die typisch für die Mittelmeer – Macchia
sind. Auf kleinen Grundstücken kann man die
gelben Blüten der spanischen und einheimischen
Ginster bewundern. Ihre zur Sonne gerichteten
Stengel, und kleine und irreguläre Blüten des
Lavendels richten ihre violetten Büschel auf.
Thymian, Oregano, wilder Fenchel und die Raute
geben ihren Duft zu dem süßen Parfüm der Ginster
und der Nadelbäume hinzu.
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