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Die Schätze des Meeres

Auch unter Wasser erinnert Alassio mit seinem kaum wahrnehmbaren, weißen und wie Mehl weichem Sand an einen tropischen Strand. 
Der Sandstrand, teilweise bis zu 50 m breit, erstreckt sich, so lang wie die Stadt, entlang der Küste und formt so einen tiefen Golf mit einer Wassertiefe von einigen Hundert Metern. Es ist die Baia di Alassio, weit und sandig und ohne Strömung. Vom Zentrum der Stadt aus erstreckt sich parallel zur Küste eine lange Landungsbrücke mit einem Wasserhöchststand von nur 3 Metern, die oft von Schärmen von Meeräschen und einzelnen Marmorbrassen besucht wird.
Wenn man weiter nach Osten geht, gelangt man zum Cap Santa Croce, hinter welchem sich der touristische Hafen von Alassio befindet.
Für den, der die abwechslungsreiche und bunte Unterwasserlandschaft bewundern will, beginnt die geeignete Wassertiefe hinter dem Hafen, besonders am Punta Murena, wo eine Reihe von Klippen parallel zum Küstenstreifen bis hin zu Albenga entlangläuft. Hier kann man auch verschiedene Arten von Fischen, Mollusken, Kopffüßern, beobachten. Es gibt dort bunte, Skorpionfische – zwischen Felsen getarnt und immer misstrauisch, Oktopusse und Tintenfische.
Es passiert schnell, dass man auf Brasse oder Königsbrasse trifft, besonders nach der Sturmflut, aber auch auf Goldbrasse.
Auf dem Sand ist es einfach, verschiedene Arten von Muscheln zu finden, besonders die Purpurschnecken.

Das Capo Lena, was tief ist und vorwiegend aus Kieselsteinen statt Sand besteht, die vom Fluß Centa angeschwemmt wurden, bietet keine guten Möglichkeiten, dort zu tauchen, weil dort das Wasser, das von den Bergen kommt, hineinströmt, und so eine riskante Strömung verursacht. IN diesem Falle ist es möglich, im Brackwasser auf einige scharfe Kanten zu treffen. 
Die Insel Gallinara kann man nur aus der Ferne bewundern, da das Tauchen und Baden untersagt sind. Ca. 500 m östlich der Insel gibt es ein herrliches Relikt, die Umberto I, ein gesunkenes Handelsschiff in 50 m Tiefe.
In der Tat ist das Gebiet vor Albenga eine der interessantesten archäologischen Stätten von ganz Italien.
In dem Gebiet 44°03N – 8°15E wurde ein römisches Schiff entdeckt, dass Tausende von Amphoren transportierte, deshalb ist im Umkreis von 300 m um das Gebiet herum das Fischen, Tauchen und das Ankern untersagt.

 









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