Kirche
Die
Cappelletta - Porto Luca Ferrari
Nicht
weit entfernt befindet sich die Capelletta,
am 8.9.1929 geweiht und feierlich eröffnet.
Die Weihkapelle – zum Gedenken an die auf dem
Meer Gefallenen – ragt über einen Felsausläufer
zum Schutze des touristischen Porticciolo hervor,
auf dem Platz, wo einst ein antiker Verteidigungsturm
stand, von dem noch einige Überreste des Aspisfundaments
erhalten sind.
Die
Madonna della Guardia
Der,
der die religiösen Denkmäler besichtigt, muss
das Heiligtum der Maria Santissima unter dem
Titel „della Guardia“ gesehen haben, das sich
auf dem Berg Tirasso, in der Mitte des aus Bergen
bestehenden Amphitheaters, das sie Stadt Alassio
umrahmt, erhebt.
Dieses alte Heiligtum, gebaut im Jahre 1200
für die Frömmigkeit der Matrosen und Korallenfischer
aus Alassio, erhebt sich über die Ruinen einer
im Mittelalter von der Comune di Albenga zur
Verteidigung der darunterliegenden Talebene
gebauten Burg. Auf demselben Platz befand sich
zur Zeit der Römer ein Castrum, in dem Soldaten,
mit der Aufgabe, für die Sicherheit auf der
Straße, die dort in der Näher verlief, zu sorgen.
Das Innere der Kirche hat eine Einrichtung aus
dem 17.Jh., das Kirchenschiff wird von drei
Seiten mit Säulen gestützt, in der Mitte des
mit Aspis verkleideten Bodens die alte und verehrte
Marmorstatue der himmlischen Wächterin.
Auf der linken Seite des Kirchenschiffs ist
die aus Holz gefertigte Büste der Madonna della
Guardia – zur Anbetung aufgestellt – die 1490
auf dem Berg Fignona bei Genua erschienen war.
Der monumentale Altar aus dem Jahre 1600;der
Innenteil des Kirchenschiffs wurde 1859 und
1860 vom Maler Virginio Grana mit Fresken versehen;
ehrwürdig erhebt sich der große Altar im Zentrum
des Chorraums und die mechanische Orgel, wieder
zusammengesetzt mit dem Material von 1800. Die
Kirche beinhaltet einige „ex voto“ und ist von
einem großen Park umgeben, zwischen vielen touristischen
Wohnsitzen.
Kirche
di Sant’Ambrogio - Piazza Sant’Ambrogio
Die
Kirche di Sant’Ambrogio, Pfarrei seit 1507,
wurde in der zweiten Hälfte des 15. Jh. errichtet,
erhebt sich über eine schon im 10.Jh. errichtete
Kirche. Die Kirche ist im 16.Jh. von romanischen
in den barocken Stil umgewandelt worden. Der
Glockenturm des 15.Jh. ist aus Giebeln und verbindet
die römisch – gotischen Motive mit zwei- und
dreibögigen Fenstern.
Die Fassade im Stile der Renaissance wurde 1896
restauriert. Schön und majestätisch ist das
zentrale Portal aus Stein mit eingemeißelten
Figuren mit dem Datum und den Namen der Auftraggeber,
gemacht von den Meistern della Vale di Rezzo
( IM ) im Jahre 1511.Im Inneren sind die Flügel
mit Fresken versehen, die Bilder aus dem Leben
de Sant’Ambrogio zeigen, verziert, eine Komposition
des Malers Virginio Grana aus Albenga. Dort
sind auch Malereien der Maler: Bernardo Castello,
Giovanni Andrea De Ferrari und Giulio Benso,
Vertreter der genovesischen Schule des 16.Jh..
Im rechten Flügel befindet sich der Altar der
Carrega di Porto Maurizio. Die Tabernakel ist
aus schwarzem, feinst gearbeitetem Stein aus
dem Jahre 1470; die Kirche enthält außerdem
die berühmten Reliquien der “Corpi Santi”.
Der Kirchplatz vor dem Eingang ist mit weißen
und grauen Kieselsteinen ausgelegt, er stellt
Meeresgegenstände dar und ist aus dem Jahre
1638.
Kirche
die Cappuccini - Santa Maria Immacolata - Piazza
San Francesco
Im
Jahre 1500 als eine Weihgabe für die heilige
Jungfrau errichtet, weil Piraten die Stadt bedrohten,
wurde die Kirche Anfang des 17.Jh. mit der Konstruktion
des Convento die Frati Cappucini erweitert,
die bis zum 18.Jh. erhalten geblieben war.
Auch außerhalb, trotz der modernen Elemente
auf der Fassade, behält die Kirche ihre Charakteristik
einer Franziskanerkirche bei. Auf dem Kirchplatz
ist ein Travertinbecken mit einer bronzenen
Statue des S. Francesco aufgestellt. Im Inneren
lenkt der grandiose, barocke Altar aus geschnitztem
Nußholz die Aufmerksamkeit auf sich. ( 17.Jh.
). Dort befindet sich auch die Kanzel aus Stein
aus dem Jahre 1503, die die Geburt Jesu und
außerdem Bildnisse von Franziskanischen Heiligen
darstellt. Im rechten Flügel enthält eine Muschel
das schöne Gemälde aus dem Jahre 1573, das die
Madonna del Soccorso, gewidmet Macrino d’Alba,
darstellt.
Kirche
Santissima Annunziata - Solva
Die Kirche wurde 1382 errichtet und 1480 wiedererbaut,
während der Glockenturm eine jüngere Konstruktion
aus dem Jahre 1840 ist.
Neben der charakteristischen Säulenhalle besitzt
die Kirche ein antikes Basrelief aus Schiefer,
der selbe Stein, aus der die Dekorationen in
Form von Zöpfen und Fliesen auf der Fassade
sind.
Im Inneren sind mittelalterliche Fresken mit
den Darstellungen des sieben Todsünden sowie
der Apokalypse, sowie einige Büsten und Statuen
aus dem 16.Jh..
Kirche
S. Sebastiano - Moglio
Die Kirche erhebt sich über ein ursprüngliches
Oratorium aus Aspis und wurde im Jahre 1200
gebaut. Im Jahre 1676 wurden Erweiterungsarbeiten
angefangen und endeten 1820 mit der Fertigstellung
der Fassade. Durch die lange Bauzeit weist die
Kirche Merkmale verschiedener Architekturepochen
auf. Der Chorraum ist immer noch der aus dem
Oratorium, der Innenraum ist im Renaissancestil
erbaut und hat drei Seitenflügel mit zwei Seitenaltaren
und einem großen Hauptaltar aus Marmor. Auffallend
ist auch die kolorierte Statue des S. Sebastiano,
Schutzpatron der Pfarrei, gefertigt in den Jahren
1927 – 29. Die Fassade ist im Barockstil erbaut,
in einer Nische über dem Portal ist eine Statue
des heiligen Schutzpatrons postiert. Eine eingemeißelte
Szene erinnert im Vorraum an die Weihe zur Pfarrei
im Jahre 1674. Der Glockenturm der Kirche weist
mit seiner pyramidalen Spitze auf einen spätmittelalterlichen
Stil hin.
Kirche
S.Vincenzo Ferreri - Via L. Da Vinci
Gebaut an der Fortsetzung der antiken Via Julia
Augusta wurde die Kirche im Neuimperialen Stil
im Jahre 1938. Im Inneren befinden sich ein
original Altar aus buntem Marmor des 17.Jh.
und man kann drei um 1600 restaurierte Gemälde
bewundern. Im Park an der Seite der Straße steht
eine Statue, die Padre Pio darstellt.
Kirche
di Sant’Anna ai Monti - Via Julia Augusta
Wahrscheinlich
die älteste Konstruktion eines Heiligtums in
der Umgebung wurde die Kirche 940 von den Benediktinern
della Gallinara erbaut. Im Jahre 1507 wurde
die Kirche erste Pfarrei von Alassio. Sant’
Anna ai Monti wurde bis zur napoleonischen Epoche
benutzt, danach in Privatbesitz übergeben und
als Stall verwendet, wonach sie endgültig aufgegeben
wurde. In den Jahren 1968 – 70 wurde die Kirche
komplett restauriert und für die Öffentlichkeit
freigegeben.
Während der Restauration hat man interessante
Fresken gefunden, die schönste ist die Fresko
auf der linken Seite des Bogenganges, das den
Christo Pantocratore in einer Mandel verschlossen
über der Trennwand darstellt, auf der rechten
Seite einige Heilige, auf der linken Seite,
in dem Flügel, ist ein Schutzengel, Fragment
einer möglichen Darstellung des jüngsten Gerichtes,
abgebildet.
Auf der Spitze der Mauer befindet sich ein Fragment
der Figur der Sant’ Anna und zwei andere Gesichter.
Diese Fresken stammen aus dem 15.Jh. . Im Inneren
ist ein trapezförmiger Flügel gebaut, der die
Fassade in Richtung eines Aspisrahmens eingrenzt,
gefolgt von einem rechtwinkligen Säulengang;
vor dem Aspis, auf der linken Seite, befindet
sich eine rechtwinklige Verbreiterung, die wohl
noch aus der römischen Epoche stammt. Der Komplex,
ein Privatbesitz, ist einer tadelnswerten Vernachlässigung,
die zum Verfall geführt hat, zum Opfer gefallen.
Kirche
di Santa Maria degli Angeli - Istituto Salesiano
- Via S. G. Bosco
Die Kirche wurde im Auftrag von San Bernardo
da Siena in der zweiten Hälfte des 15.Jh. erbaut
und für die Öffentlichkeit freigegeben. Um 1600
wurden dort die reformierten Franziskaner in
die „Zoccolanti“ umbenannt.
Im Jahre 1870 kaufte Don Bosco die Kirche und
gründete dort eines der wichtigsten Internate
für die Jugend. Im Jahre 1800 wurde die Kirche
vom römischen in den gotischen Stil umgebaut.
Aus dieser Epoche sind noch Fresken und Gemälde
des Malers Luigi De Servi di Lucca erhalten.
Interessant ist auch die decke aus Balken im
Hauptkirchenschiff. Die anderen Bilder und Zeichnungen
sind jüngerer Anfertigung und, nach Meinung
der Kritiker, durchaus in einem tadelnswerten
Stil angefertigt. Über der Einganspforte befindet
sich die Statue einer Madonna degli Angeli von
einem Maler aus Genua des 16.Jh., Giovanni Andrea
Ansaldo.
Kirche
di Loreto - Region Loreto
Die Region verdankt ihren Namen der Kirche,
die zu Ehren der Madonna di Loreto errichtet
wurde. In der zweiten Hälfte des 15.Jh. errichtet
und jüngst restauriert, besitzt die Kirche einen
mit weißen Kieselsteinen ausgelegten Kirchplatz
aus dem Jahre 1576. Sie unterscheidet sich von
den anderen Kapellen durch ihre besonders gearbeitete
Architektur und die Verzierungen an den Flügeln.
An der Außenseite befinden sich zwei Arkaden,
über dem Dach jedoch befindet sich ein schlanker
Glockenturm mit einer Kappe. Der kleine, aber
harmonische Innenraum besitzt drei Altare, auf
dem Hauptaltar befindet sich ein Ölgemälde,
das die Madonna di Loreto mit dem Hintergrund
des Strandes von Alassio darstellt. Dort befinden
sich auch jüngst restaurierte Gemälde, die verschiedene
Malereischulen aus Genua repräsentieren.
Kirche
di S. Anna - Via Brennero - Borgo Barusso
Die typisch ligurische Kirche, sowie in der
Struktur als auch in der Farbe, wurde 1730 von
den Bewohnern des Ortes errichtet. Die Fassade
ist schlicht durch ein Kranzgesims und durch
vier Lisenen, die die Tür flankieren, getrennt.
Im oberen Bereich erscheinen zwei Nischen, ein
fassioniertes Fenster und auf der rechten Seite
ein kleiner Glockenturm. Das Innere ist rechteckig
ausgelegt und beinhaltet erlesene Gemälde des
18.Jh.; auf dem Hauptaltar befindet sich ein
Kruzifix aus Holz, gefertigt von Anton Maria
Maragliano.
Kirche
della Carità - Via Vittorio Veneto
Diese antike Kirche stammt aus den Jahren 1307
und 1310, einstige Zuflucht von Pilgern ( jetzt
zum Gasthaus geworden ), wurde von Reedern aus
Alassio, um den Pilgerstrom direkt aus Rom wegen
des Jubeljahres, das von Bonifacio VIII im Jahre
1300 ausgerufen wurde, zu erleichtern. Auf der
Fassade befinden sich drei beachtenswerte Skulpturen
aus schwarzem Stein, die allesamt Heilige darstellen,
von denen die rechte aus dem Jahre 1506 stammt.
Ein kleiner Glockenturm erhebt sich über ihre
Köpfe. Im Inneren ist ein längsgerichteter Gang
mit drei Altaren auf derselben Linie, eine Anomalie
angesichts der anderen Kirchen mit rechteckiger
Ausrichtung. Die Flügel sind mit Malereien zweier
Maler aus Alassio, Marco und Traverso, verziert,
dort ist die Himmelfahrt der heiligen Jungfrau
und eine Madonna del Carmelo abgebildet. Darin
wird die Staue der Assunta gehütet, gefertigt
von Maragliano und man kann zwei Gemälde von
zwei gefeierten Malern, Andrea Ansaldo und Giovanni
Andrea di Ferrari, sowie ein Kruzifix aus dem
14.Jh. bewundern.
Madonne
delle Grazie - Del Castè - region Madonna delle
Grazie
Im Jahre 1226 wurde ein Oratorium zu Ehren der
Nativitá di Maria S.S. errichtet. Die Bevölkerung
veränderte im Laufe der Zeit den Namen des Oratoriums
in Madonna delle Grazie; diese Namensänderung
hat sich über das ganze Dorf ausgedehnt.
Im Inneren befindet sich ein schönes Gemälde,
von einem uns unbekanntem Maler der genovesischen
Schule des 17.Jh., das die Geburt der Madonna
darstellt. Auf der Tribüne, wo sich die Orgel
befindet, finden sich antike Wappen von Alassio,
gemalt auf Gouache, die Adelasia, die Tochter
des deutschen Herrschers Otto I, nach der Legende
die Gründerin von Alassio, zeigen. Sehr schön
ist auch der Fußboden aus Marmor und Schieferkacheln.
Kirche
della Madonna della Neve - teil Caso
Die der Madonna della Neve gewidmete Kirche
( Feiertag 6. August ) wurde 1757 ( eingemeißeltes
Datum über dem Portal )von der Adelsfamilie
Beggiano gebaut. Im Jahre 1880 von der Familie
Ramasso erworben, wurde die Kirche zuerst als
Privatkapelle verwendet und wurde dann auch
für die Öffentlichkeit bereitgestellt. In den
70ger Jahren von Angelo Ramasso restauriert,
wurde die Kirche 1975 von Mons. De Ferrari,
Pfarrer von Alassio, geweiht.
Kirche
de San Bartolomeo - teil Caso
Einsam auf einem Felsvorsprung, die Dörfer überragend,
steht die Kirche des Apostels San Bartolomeo
( Feiertag 24. August ), errichtet im Jahre
1603. Dort wird auch das Fest der Corpi Santi
gefeiert, der 4. Sonntag nach Ostern. Nicht
weit entfernt ist ein kleiner Friedhof. An der
Seite der Kirche führt ein Maultierpfad vorbei,
der sich zwischen den Wäldern und den Olivenbäumen
bis zum Colletto di Caso ( oder Colla du Casté
) schlängelt. Beachtenswert auch das Portal
und das dreilappige Fenster, sowie der im Barockstil
erbaute Glockenturm.
Kirche
di Santa Croce - Santa Croce
An der alten römischen Straße erbaut, vom Bolle
Papale 1169 erwähnt, wurde die Kirche von Benediktinermönchen
der Insel Gallinara im 11.Jh. errichtet. Die
Kirche, im römischen Stil aus Stein auf einem
Felsen erbaut, ist am Ende des zweiten Weltkrieges
in einer schlechten Verfassung gewesen, die
original Außenwände jedoch waren noch weitestgehend
intakt. Die Kirche besteht aus Aspis und die
Seitenwände sind mit kleinen Doppelbögen aus
Wandpfeilern. In dem Aspis finden sich kleine
Schießscharten, während der Vorderteil kleine
Spitzbögen aus Backstein aus dem 14. Und 15.Jh.
enthält. Das charakteristische Portal ist aus
dem 15.Jh. Die Restauration wurde in den 50ger
Jahren begonnen und nach langen Unterbrechungen
in den 60ger Jahren fertiggestellt. Das Dach,
sowie die Fassade wurden in die Restauration
mit einbezogen. Die Kirch eist für die Öffentlichkeit
geöffnet. Vom Belvedere aus hat man einen wundervollen
Ausblick.
Kirche
di San Giovanni Battista - Via Neghelli
In den 80ger Jahren geweiht, ist dies eine typische
Kirche des modernen Stils. An der Seite des
Bauwerks ragt ein schlanker Glockenturm empor.
Das Innere muss noch fertiggestellt werden.
Monastero
Santa Chiara - Via Adelasia
Erbaut im Jahre 1884, wenige Jahre vor der Zerstörung
des Klosters aus dem 16.Jh., auf dessen Platz
sich der Palazzo Comunale befindet. Das neue
Gebäude, das beträchtlichen Erweiterungen unterzogen
wurde, wurde in der Ortschaft Belvedere, auf
dem Platz einer ehemaligen Residenz errichtet.
|