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Geschchte und Mythos

Bereits bekannt seit dem römischen Zeitalter für die lange Transitstrecke entlang der Via Julia Augusta, die sich über die Hügel erstreckt, im Jahre 1550 einem Sarazenenstreifzug ausgesetzt, von den Myriaden der Touristen ausgewählt, ist Alassio, die Stadt der Sonne, mit ihren Häusern des mediterranen Stils zu Füßen zweier Kaps gebettet: dem Capo Mele, das nach Frankreich führt und das Capo S. Croce, über das man nach Genua gelangt.

Die ältesten Bewohner des Gebietes von Alassio waren die Ligurier aus dem Stamm der Ingauni, möglicherweise Vertriebene aus Albenga, geflüchtet nach dem Sieg der römischen Legionen. Auch wenn eindeutige Beweise für die Existenz einer Ansiedlung zu Zeiten der römischen Herrschaft fehlen, ist es wegen der Attraktivität des Ortes und der Nähe der Verwaltung von Albenga anzunehmen, dass das Gebiet bewohnt gewesen war.
In den ersten Jahrhunderten n.Chr. verstreuten sich einige Familien der bewohnten Kerne auf die Anhöhen. Sie könnten auch in die Ebene, entlang des Strandes, hinabgestiegen sein und somit das Burgum Alaxii gegründet haben, in dessen Zentrum eine kleine Kirche zu Ehren des Bischofs von Milano gebaut wurde.
Es ist historisch erwiesen, dass die Benediktinermönche der Isola Gallinara religiöse und zivile Macht auf die Bewohner von Alassio ausgeübt haben.

Annektiert von der Republik von Genua, erhält Alassio im Jahre 1540 einen eigenen Bürgermeister du den Stadttitel.
Alassio war eine Hafenstadt, wegen seinem hohen Anteil von Schiffen und für den umfangreichen Handelsverkehr mit Frankreich, Spanien, Portugal, Niederlande, Sizilien und Sardinien geachtet; eine beträchtliche Anzahl von Booten fischte außerdem an den Korallenriffen des Tirrenischen Meeres.
In dieser Periode scheiterte die Republik von Genua und Alassio trat in die Demokratische Republik Liguriens ein. Nachfolgend war die Stadt unter der Herrschaft vom französischen Imperator, dann unter der Herrschaft von Sizilien, und 1861 schließlich unter der Herrschaft Italiens.
A, Ende des 19.Jh. wurde Alassio vom Tourismus entdeckt, vor allem von einer englischen Kolonie, angeführt von Hanbury, der mit Entschlossenheit zu der Entwicklung von Alassio beitrug, u.a. durch das Anlegen von Gärten auf den Hügeln und der Errichtung einiger typisch englischer Gebäude.
Aus dem Namen der Stadt spricht die Legende von Adelasia, Tochter des Otto I von Sachsen, der in den Jahren 936 – 972 Imperator des heiligen Römischen Reiches war. Man erzählt, dass Adelasia sich in Aleramo verliebte, ein junger Mundschenk am Hofe und dass der Imperator keineswegs erfreut über die unstandesgemäße Liebe war.Das Liebespaar, die, nachdem sie das heilige Sakrament der Ehe geschlossen hatten, zusammen aus den nebligen Regionen Germaniens geflohen sind, begründeten schließlich – nach vielen Schicksalsschlägen – ihren Wohnsitz auf dem Monte Tirasso. Ihre kümmerliche Existenz als Köhler endete, als der Imperator, nach Italien hinabstieg um gegen die Sarazenen zu kämpfen, und Aleramo zusammen mit seinen Söhnen tapfer im imperialischen Heer kämpfte.

Durch Hilfe des Bischofs von Albenga versöhnte sich Otto wieder mit seiner Tochter und verlieh – mit Großmut und königlicher Macht – Aleramo und seinem Geschlecht den Titel des Marquis von Acqui, von Monferrato, von Savoia und noch andere.
  Dort, wo Adelasia und Aleramo ihren Wohnsitz hatten, gründete er eine Stadt, die er zu Ehren der Prinzessin Alaxia, später Alassio, nannte.
 






News

Archäologische Stätten
Die römische Straße, die sich über die Hügel, die Alassio und Albenga verknüpfen, erstreckt, bietet die Möglichkeit, Funde aus der römischen Epoche zu bewundern, sowie eine Anlage aus dem 4.Jh., an der in den 60ger Jahren eine Komplettrestauration vorgenommen wurde – die Kirche di Sant‘ Anna ai Monti.

Architektonische Stätten und Denkmäler
Turm di Vegliasco
Ruine des Turmes di Santa Croce
Mittelalterliche Ruinen beim Santuario della Madonna della Guardia
Pfarrei Sant’Ambrogio
Kapelle Madonna del Vento (gebaut im 16.Jh.)
Torrione Saraceno (1576)
Englische Bibliothek (in den ersten Jahren des 20.Jh. gebaut)

Historische Personen
Pater Francesco Maria Giancardi: der erste aus Alassio spezialisierter Historiker, gestorben 1970, Autor des Buches „Unternehmen in Alassio im Jahre 1653“ und außerdem spezialisierter Historiker für die meisten ligurischen Heiligtümer.
Gerolamo Gastaldi :
Sekretär der Republik von Genua, bevollmächtigter Minister, berühmt für sein politisches Testament ( 18.Jh.)
Luigi Jacopo Grassi:
Archäologe und Historiker, Illustrator der bronzenen Tafel von Polcevera ( 19.Jh.)
Sergio Quinzio:
Philosoph, Schriftsteller und Bibliothekar, gestorben am 22.März 1995.

 
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